Tau­sen­de Besu­cher aus aller Welt strö­men jedes Jahr in die größ­te Stadt am Boden­see, um ein­mal bei die­sem Ereig­nis dabei zu sein. Der Nacht­floh­markt der Zwil­lings­städ­te Kreuz­lin­gen und Kon­stanz ist ein ech­tes High­light im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der Regi­on und weit über die Stadt­gren­zen hin­aus bekannt. Einer der schöns­ten Floh­märk­te ganz Euro­pas fin­det jähr­lich kurz nach Pfings­ten statt und ist dank sei­nem beson­de­ren Flair nicht nur für ein­ge­fleisch­te Floh­markt­fans ein ech­tes Erleb­nis. Denn es darf an zwei Tagen, in zwei Län­dern und auf einer Stre­cke von über 14 Kilo­me­tern gestö­bert, gefeilscht und gebum­melt wer­den. In die­sem Jahr fin­det der Floh­markt vom 24. bis 25. Juni 2017 statt.

24 Stun­den Floh­markt­spaß für Groß und Klein

Mit rund 1.000 Ver­kaufs­stän­den ist der Floh­markt der größ­te Süd­deutsch­lands – etwas Zeit soll­ten Sie also schon mit­brin­gen. Von Sams­tag­abend 20 Uhr bis Sonn­tag­abend 18 Uhr sind vie­le Stän­de durch­ge­hend geöff­net und auch nach Ein­bruch der Dun­kel­heit kön­nen noch Schät­ze und Kurio­ses gefun­den wer­den. Der Mix der Händ­ler macht dabei sicher­lich auch einen Teil des unver­gleich­li­chen Charmes aus. Denn neben spe­zia­li­sier­ten Händ­lern, die ihre mit­un­ter wert­vol­len Stü­cke dar­bie­ten, und extra zu die­sem Event anrei­sen, gibt es auch eine Viel­zahl pri­va­ter Händ­ler, bei denen ech­te Schnäpp­chen gemacht wer­den kön­nen und bei denen der Spaß im Vor­der­grund steht. So kom­men Samm­ler und Schnäpp­chen­jä­ger glei­cher­ma­ßen auf ihre Kos­ten. Und auch klei­ne Besu­cher­au­gen wer­den strah­len, denn Kon­stan­zer und Kreuz­lin­ger Kin­der dür­fen am Rand des Kon­stan­zer Floh­markts auf Decken und ohne Stand­ge­bühr ihre aus­ran­gier­ten Spiel­sa­chen und Bücher in Taschen­geld umwan­deln. Zu Recht wird der Floh­markt also als Erleb­nis für die gan­ze Fami­lie bewor­ben. Ein Tipp: auf der Schwei­zer Sei­te geht es übri­gens schon ab 16 Uhr los und somit kön­nen auch die Kleins­ten bei die­sem Erleb­nis schon dabei sein!

Gren­zen­los bummeln

Start­punkt des Floh­markts ist die Schwei­zer Zwil­ling­stadt Kreuz­lin­gen. Von dort erstreckt sich die Floh­markt­stre­cke durch den his­to­ri­schen Orts­kern von Kon­stanz, über die Unte­re und Obe­re Lau­be bis hin zum Rhein­ufer. Und auch am Rhein dehnt sich der Floh­markt dann noch­mals über meh­re­re Kilo­me­ter aus. Dort ist es dann auch beson­ders schön zu spa­zie­ren, mit Blick über den Fluss und den Boden­see und fri­scher See­luft in der Nase. An den Zoll­über­gän­gen zwi­schen Deutsch­land und der Schweiz wird an die­sem Wochen­en­de übri­gens nicht kon­trol­liert. Es ist aber natür­lich trotz­dem rat­sam den Pass einzustecken.

Gezahlt wer­den kann an vie­len Stän­den übri­gens mit Euro und Fran­ken. Vie­le der Händ­ler sind alte Floh­markt­ha­sen, haben extra zwei Port­mo­nees für die ver­schie­de­nen Wäh­run­gen dabei und sind auf inter­na­tio­na­les Publi­kum eingestellt.

Bes­tens organisiert

Aus­ge­schil­der­te The­men­be­rei­che hel­fen bei der Ori­en­tie­rung, wenn man nicht nur bum­meln und sich vom Ange­bot über­ra­schen las­sen will, son­dern auf der geziel­ten Suche nach bestimm­ten Stü­cken ist. So gibt es neben einem Modell­ei­sen­bahn- und Modell­au­to­markt auch einen Schall­plat­ten­markt für Musik­fans. Außer­dem einen Krea­tiv- und Kunst­hand­wer­ker­markt für aller­hand Selbst­ge­mach­tes sowie den Krä­mer­markt auf dem Schot­ten­platz, der aus­schließ­lich von gewerb­li­chen Ver­käu­fern genutzt wird.

Rund 400 frei­wil­li­ge Floh­markt­hel­fer sor­gen außer­dem zusam­men mit Poli­zei und Feu­er­wehr für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf und hel­fen bei Fra­gen und Anlie­gen der Besu­cher ger­ne weiter.

Die Nacht zum Tag machen

Wer in den Nacht­stun­den über den Floh­markt bum­melt, ist mit einer Taschen­lam­pe gut bera­ten. Denn die Stän­de wer­den nur spär­lich beleuch­tet und nach 22 Uhr sind Schät­ze nur noch schwer als sol­che aus­zu­ma­chen. Ech­te Pro­fis sind sogar mit Stirn­lam­pen unter­wegs. Doch für den Groß­teil der Besu­cher ver­la­gert sich das Trei­ben nach 22 Uhr sowie­so in die Gas­sen und Gast­stät­ten rund um den Floh­markt in der Kon­stan­zer Alt­stadt und am Rhein ent­lang. Aus­ge­las­se­ne Par­ty­stim­mung gewinnt in der Stadt jetzt die Ober­hand. Ein­hei­mi­sche und Besu­cher­grup­pen ver­mi­schen sich zu einem bun­ten Trei­ben, neue Bekannt­schaf­ten wer­den geschlos­sen und Floh­markt­fun­de begut­ach­tet. Nicht umsonst wird der Floh­markt von den Kon­stan­zern und Kreuz­lin­gern als „das Bür­ger­fest schlecht­hin“ bezeich­net und ver­sprüht ech­ten Volksfestcharakter.

Vor allem im his­to­ri­schen Stadt­teil Nie­der­burg fin­den sich eine Viel­zahl tra­di­tio­nel­ler Wein­schän­ken, Cock­tail­bars und klei­ne­rer Knei­pen, die zum Ver­wei­len ein­la­den und den Flair der Kon­stan­zer Alt­stadt aus­ma­chen. Wer die lau­en Som­mer­näch­te jedoch unter frei­em Him­mel ver­brin­gen möch­te, dem sei die Strand­bar der Fach­hoch­schu­le Kon­stanz mit Blick auf den Rhein emp­foh­len. Bun­te Cock­tails, Strand­lie­gen, Sand­strand und Live-Musik vom DJ sor­gen bei einem Besuch auf jeden Fall für Urlaubs­stim­mung. Aber auch mit vie­len klei­nen Stän­den rund um die Floh­markt­stre­cke ist für das leib­li­che Wohl gesorgt und der Rhein lädt mit sei­nen vie­len klei­nen Boots­ste­gen zum Ver­wei­len ein.

Anrei­se zum Floh­markt ohne Stress

Tou­ris­ten und Besu­chern aus der Regi­on wird emp­foh­len bei der Anrei­se auf das Auto zu ver­zich­ten und auf die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel umzu­stei­gen. So emp­fiehlt sich für Besu­cher von der ande­ren See­sei­te die Fäh­re Meers­burg-Kon­stanz oder auch der Kata­ma­ran Fried­richs­ha­fen-Kon­stanz. Vom Anle­ge­ha­fen lässt sich der Floh­markt dann bequem zu Fuß erkunden.

Bahn­fah­ren­de nut­zen den zwi­schen Sin­gen und Kon­stanz ver­keh­ren­den „Seehas“, des­sen Abend­zü­ge an die­sem Wochen­en­de zusätz­lich ver­stärkt wer­den. Und auch die Anrei­se aus der Schweiz gestal­tet sich pro­blem­los: Ein kos­ten­lo­ser Buss­hut­tle bringt Besu­cher vom Schwei­zer Bahn­hof direkt zum Floh­markt­ge­län­de auf der deut­schen Seite.

Besu­cher, die den­noch mit dem Auto nach Kon­stanz anrei­sen möch­ten, soll­ten den Park & Ride – Park­platz „Am Seer­hein“ nut­zen. Von dort gelangt man eben­falls fuß­läu­fig in kur­zer Zeit über die Schänz­le- oder auch Fahr­rad­brü­cke zum Gelände.

Die per­fek­te Unterkunft

Um den Floh­markt so rich­tig erle­ben zu kön­nen, bie­tet sich eine Über­nach­tung in der Innen­stadt an. Buchen Sie gleich heu­te Ihre Unter­kunft für das Wochen­en­de vom 24. und 25. Juni. Das Hotel Gästehaus Centro liegt direkt am Haupt­bahn­hof nur weni­ge Geh­mi­nu­ten vom bun­ten Floh­markt­trei­ben ent­fernt und ist so idea­ler Aus­gangs­punkt für einen Floh­markt­be­such und die Erkun­dung der his­to­ri­schen Alt­stadt. Ger­ne ver­sor­gen unse­re Mit­ar­bei­ter Sie mit wei­te­ren Tipps für ein gelun­ge­nes Wochen­en­de am See!

Liebe Gäste,

ab 15.05.2021 sind wir wieder für alle Gäste geöffnet sind. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden steht bei uns an erster Stelle, daher haben wir einige Änderungen im täglichen Ablauf vorgenommen.

  1. Unsere Mitarbeiter desinfizieren mehrmals täglich die kritischen Stellen des Hauses.
  2. Die Bettwäsche und Handtücher werden nach einem speziellen Reinigungsverfahren in der Wäscherei gewaschen.
  3. Wir bieten zurzeit kein Buffett an, unser Frühstücksangebot wird Ihnen am Tisch serviert.
  4. Um den vorgeschriebenen ABSTAND zu wahren, werden wir die Essenszeiten zum Frühstück mit Ihnen abstimmen.
  5. Alternativ auf Ihren Wunsch können wir Ihnen ein Lunchpacket vorbereiten.
  6. Sollten Sie außerhalb der Rezeptionszeiten anreisen oder abreisen rufen Sie uns bitte an.
  7. Unsere Rezeptionszeiten sind von 08:00 bis 11:00 Uhr und 14:00 bis 19:00 Uhr und ab Montag den 17.05 von 07:00 bis 21:00 Uhr.

Bei Ihrer Anreise müssen Sie die folgenden Verhaltensmaßnahmen beachten:

  1. Bei dem Check-in/out bitte die Mundschutzmaske tragen.
  2. Möglichst bargeldlos bezahlen.
  3. Im Haus die AHA Regeln befolgen.
  4. Sie benötigen einen negativen Test, einen Impf- oder Genesenennachweis.
  5. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.
  6. Bitte beachten Sie auch weiterhin die Änderungen der Anordnungen der Bundes-/Landesregierung.

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen.

Jens Sauerstein
Direktor des Gästehaus Centro