Suchen Sie nach einem Rei­se­ziel in Euro­pa, das sich von ande­ren ähn­li­chen Orten unter­schei­det? Dann besu­chen Sie den Nacht­floh­markt in Kon­stanz! Die­ser erstreckt sich über ca. 9 Kilo­me­ter über die Gren­ze zwi­schen der Schweiz und Deutsch­land. Ent­de­cken Sie Neu­es auf dem Nacht­floh­markt und sam­meln Sie wun­der­vol­le Erin­ne­run­gen. Hier kön­nen Sie sel­te­ne Anti­qui­tä­ten sowie Kunst­hand­werk fin­den. Der Nacht­floh­markt fin­det nur für zwei Tage statt, vom 15. bis zum 16. Juni 2024. Ver­pas­sen Sie Erleb­nis nicht!

 

24 Stun­den Floh­markt­spaß für Groß und Klein

Mit rund 1.000 Ver­kaufs­stän­den ist der Floh­markt des größ­ten Süd­deutsch­lands – etwas Zeit soll­ten Sie also schon mit­brin­gen. Von Sams­tag­abend 18 Uhr sind vie­le Stän­de durch­ge­hend geöff­net und auch nach Ein­bruch der Dun­kel­heit kön­nen noch Schät­ze und Kurio­ses gefun­den wer­den. Der Mix der Händ­ler macht dabei sicher­lich auch einen Teil des unver­gleich­li­chen Charmes aus. Denn neben spe­zia­li­sier­ten Händ­lern, die ihre mit­un­ter wert­vol­len Stü­cke dar­bie­ten, und extra zu die­sem Event anrei­sen, gibt es auch eine Viel­zahl pri­va­ter Händ­ler, bei denen ech­te Schnäpp­chen gemacht wer­den kön­nen und bei denen der Spaß im Vor­der­grund steht. So kom­men Samm­ler und Schnäpp­chen­jä­ger glei­cher­ma­ßen auf ihre Kos­ten. Und auch klei­ne Besu­cher­augen wer­den strah­len, denn Kon­stan­zer und Kreuz­lin­ger Kin­der dür­fen am Rand des Kon­stan­zer Floh­markts auf Decken und ohne Stand­ge­bühr ihre aus­ran­gier­ten Spiel­sa­chen und Bücher in Taschen­geld umwan­deln. Zu Recht wird der Floh­markt also als Erleb­nis für die gan­ze Fami­lie bewor­ben. Ein Tipp: auf der Schwei­zer Sei­te geht es schon ab 16 Uhr los und somit kön­nen auch die Kleins­ten bei die­sem Erleb­nis schon dabei sein!

 

Gren­zen­los bummeln

 

Start­punkt des Floh­markts ist die Schwei­zer Zwil­ling­s­tadt Kreuz­lin­gen. Von dort erstreckt sich die Floh­markt­stre­cke durch den his­to­ri­schen Orts­kern von Kon­stanz, über die Unte­re und Obe­re Lau­be bis hin zum Rhein­ufer. Und auch am Rhein dehnt sich der Floh­markt dann noch­mals über meh­re­re Kilo­me­ter aus. Dort ist es dann auch beson­ders schön zu spa­zie­ren, mit Blick über den Fluss und den Boden­see und fri­scher See­luft in der Nase. An den Zoll­über­gän­gen zwi­schen Deutsch­land und der Schweiz wird an die­sem Wochen­en­de übri­gens nicht kon­trol­liert. Es ist aber natür­lich trotz­dem rat­sam den Pass einzustecken.

 

Gezahlt wer­den kann an vie­len Stän­den übri­gens mit Euro und Fran­ken. Vie­le der Händ­ler sind alte Floh­markt­ha­sen, haben extra zwei Port­mo­nees für die ver­schie­de­nen Wäh­run­gen dabei und sind auf inter­na­tio­na­les Publi­kum eingestellt.

Bes­tens organisiert

Aus­ge­schil­der­te The­men­be­rei­che hel­fen bei der Ori­en­tie­rung, wenn man nicht nur bum­meln und sich vom Ange­bot über­ra­schen las­sen will, son­dern auf der geziel­ten Suche nach bestimm­ten Stü­cken ist. So gibt es neben einem Modell­ei­sen­bahn- und Modell­au­to­markt auch einen Schall­plat­ten­markt für Musik­fans. Außer­dem einen Krea­tiv- und Kunst­hand­wer­ker­markt für aller­hand Selbst­ge­mach­tes sowie den Krä­mer­markt auf dem Schot­ten­platz, der aus­schließ­lich von gewerb­li­chen Ver­käu­fern genutzt wird.

Rund 400 frei­wil­li­ge Floh­markt­hel­fer sor­gen außer­dem zusam­men mit Poli­zei und Feu­er­wehr für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf und hel­fen bei Fra­gen und Anlie­gen der Besu­cher ger­ne weiter.

Die Nacht zum Tag machen

Wer in den Nacht­stun­den über den Floh­markt bum­melt, ist mit einer Taschen­lam­pe gut bera­ten. Denn die Stän­de wer­den nur spär­lich beleuch­tet und nach 22 Uhr sind Schät­ze nur noch schwer als sol­che aus­zu­ma­chen. Ech­te Pro­fis sind sogar mit Stirn­lam­pen unter­wegs. Doch für den Groß­teil der Besu­cher ver­la­gert sich das Trei­ben nach 22 Uhr sowie­so in die Gas­sen und Gast­stät­ten rund um den Floh­markt in der Kon­stan­zer Alt­stadt und am Rhein ent­lang. Aus­ge­las­se­ne Par­ty­stim­mung gewinnt in der Stadt jetzt die Ober­hand. Ein­hei­mi­sche und Besu­cher­grup­pen ver­mi­schen sich zu einem bun­ten Trei­ben, neue Bekannt­schaf­ten wer­den geschlos­sen und Floh­markt­fun­de begut­ach­tet. Nicht umsonst wird der Floh­markt von den Kon­stan­zern und Kreuz­lin­gern als „das Bür­ger­fest schlecht­hin“ bezeich­net und ver­sprüht ech­ten Volksfestcharakter.

Vor allem im his­to­ri­schen Stadt­teil Nie­der­burg fin­den sich eine Viel­zahl tra­di­tio­nel­ler Wein­schän­ken, Cock­tail­bars und klei­ne­rer Knei­pen, die zum Ver­wei­len ein­la­den und den Flair der Kon­stan­zer Alt­stadt aus­ma­chen. Wer die lau­en Som­mer­näch­te jedoch unter frei­em Him­mel ver­brin­gen möch­te, dem sei die Strand­bar der Fach­hoch­schu­le Kon­stanz mit Blick auf den Rhein emp­foh­len. Bun­te Cock­tails, Strand­lie­gen, Sand­strand und Live-Musik vom DJ sor­gen bei einem Besuch auf jeden Fall für Urlaubs­stim­mung. Aber auch mit vie­len klei­nen Stän­den rund um die Floh­markt­stre­cke ist für das leib­li­che Wohl gesorgt und der Rhein lädt mit sei­nen vie­len klei­nen Boots­ste­gen zum Ver­wei­len ein.

Anrei­se zum Floh­markt ohne Stress

Tou­ris­ten und Besu­chern aus der Regi­on wird emp­foh­len bei der Anrei­se auf das Auto zu ver­zich­ten und auf die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel umzu­stei­gen. So emp­fiehlt sich für Besu­cher von der ande­ren See­sei­te die Fäh­re Meers­burg-Kon­stanz oder auch der Kata­ma­ran Fried­richs­ha­fen-Kon­stanz. Vom Anle­ge­ha­fen lässt sich der Floh­markt dann bequem zu Fuß erkunden.

Bahn­fah­ren­de nut­zen den zwi­schen Sin­gen und Kon­stanz ver­keh­ren­den „See­has“, des­sen Abend­zü­ge an die­sem Wochen­en­de zusätz­lich ver­stärkt wer­den. Und auch die Anrei­se aus der Schweiz gestal­tet sich pro­blem­los: Ein kos­ten­lo­ser Bus­shut­tle bringt Besu­cher vom Schwei­zer Bahn­hof direkt zum Floh­markt­ge­län­de auf der deut­schen Seite.

Besu­cher, die den­noch mit dem Auto nach Kon­stanz anrei­sen möch­ten, soll­ten den Park & Ride – Park­platz „Am See­rhein“ nut­zen. Von dort gelangt man eben­falls fuß­läu­fig in kur­zer Zeit über die Schänz­le- oder auch Fahr­rad­brü­cke zum Gelände.

Die per­fek­te Unterkunft

Um den Floh­markt so rich­tig erle­ben zu kön­nen, bie­tet sich eine Über­nach­tung in der Innen­stadt an. Buchen Sie gleich heu­te Ihre Unter­kunft für das Wochen­en­de vom 15. und 16. Juni. Das Hotel Gästehaus Centro liegt direkt am Haupt­bahn­hof nur weni­ge Geh­mi­nu­ten vom bun­ten Floh­markt­trei­ben ent­fernt und ist so idea­ler Aus­gangs­punkt für einen Floh­markt­be­such und die Erkun­dung der his­to­ri­schen Alt­stadt. Ger­ne ver­sor­gen unse­re Mit­ar­bei­ter Sie mit wei­te­ren Tipps für ein gelun­ge­nes Wochen­en­de am See!

Ani­na Albert – Geschäfts­füh­re­rin, 14.05.2024