Wir ken­nen das wohl alle – manch­mal hat man ein­fach nicht viel Zeit für Urlaub. Also was tun, wenn Sie nur einen Tag in Kon­stanz haben? So wür­de ich 24 Stun­den in Kon­stanz verbringen:

Am Vor­abend kom­me ich spät mit dem Zug an. Wie prak­tisch, dass das Gästehaus Centro direkt gegen­über vom Bahn­hof liegt. So gehe ich fünf Schrit­te über die Stra­ße und pro­fi­tie­re vom Late Check-in bis 22 Uhr. Und jetzt ab ins Bett, denn den mor­gi­gen Tag will ich in vol­len Zügen genießen!

Der Mor­gen:
Ich ste­he früh auf, damit ich viel vom Tag habe. Ab 7 Uhr gibt es im Gästehaus Centro lecke­res Frühstück.

8:00 Uhr: Gestärkt und aus­ge­schla­fen mache ich mich auf den Weg zum Kon­stan­zer Hafen. Den Vor­mit­tag möch­te ich am See ver­brin­gen und so schlen­de­re ich die Hafen­pro­me­na­de ent­lang nach „Klein Vene­dig” und über die Kunst­gren­ze zwi­schen Kon­tanz und Kreuz­lin­gen in die Schweiz. Mein klei­ner Rund­gang führt mich am Sea­li­fe vor­bei Rich­tung Kreuz­lin­ger Hafen und wie­der zurück – alles mit wun­der­schö­nem Blick auf den Bodensee.

“Kon­stanz Har­bour Sce­ne” von Bernd Thal­ler. Lizenz: CC BY 2.0 https://​bit​.ly/​2​O​0​B​HjG

9:00 Uhr: Genug fri­sche See­luft geschnappt – jetzt will ich was von der Kon­stan­zer Alt­stadt sehen! Vom Hafen aus lau­fe ich auf die Markt­stät­te und durch die Gäss­chen der Stadt. Ich bewun­de­re die auf­wen­dig bemal­ten Häu­ser und schaue hier und da in die klei­nen Läden hin­ein, die hier über­all zu fin­den sind.

„Old Town (Nie­der­burg). Casas en la Mark­stät­te, Kon­stanz.” von Jose Luis Hidal­go R. Lizenz CC BY 2.0 https://​bit​.ly/​2​O​0​t​Gv7

10:00 Uhr: Ich lau­fe durch die Nie­der­burg und auf dem Rück­weg kom­me ich am Café N° elf in der Gerichts­gas­se vor­bei. Wie gut, dass es gera­de eben geöff­net hat – ich habe näm­lich Lust auf Kaf­fee und ein Stück Kuchen nach mei­nem frü­hen Frühstück.

Kon­stan­zer Müns­ter. Bild von User:Fb78 (Wiki­pe­dia). CC BY-SA 3.0 https://​bit​.ly/​2​L​i​W​e4D

11:00 Uhr: Das Kon­stan­zer Müns­ter ist hier gleich um die Ecke und ver­dient einen Besuch. Ich bewun­de­re das impo­san­te Gebäu­de und ent­schlie­ße mich, auf den Turm zu stei­gen. Von oben hat man eine wun­der­ba­re Aus­sicht über die Alt­stadt und den See!

Der Mit­tag:
12:00 Uhr: Ein leich­tes Mit­tag­essen wäre jetzt gut – ich lau­fe 10 Minu­ten zum Café Stadt­kind im Para­dies, denn dort gibt es immer eine lecke­re Tages­sup­pe, Quiches, Gebäck und Salate.

13:00 Uhr: Gesät­tigt und zufrie­den stei­ge ich direkt vor dem Café an der Hal­te­stel­le „Ellen­rie­der Gym­na­si­um” in den Bus 9A, der mich zur Uni­ver­si­tät Kon­stanz, die etwas höher gele­gen ist als der Rest der Stadt. Archi­tek­to­nisch ist die Uni­ver­si­tät inter­es­sant gestal­tet und ich bewun­de­re den Innen­hof, wo die Son­ne durch bun­te Glas­py­ra­mi­den scheint und ein schö­nes Mus­ter auf den Boden wirft. Im Cam­pus Café hole ich mir eine Eis­scho­ko­la­de und set­ze mich auf Ter­ras­se auf K7 um die Aus­sicht auf den See zu genießen.

„Blick von der Uni” von bil­d­erheld. Lizenz CC BY 2.0 https://​bit​.ly/​2​A​3​8​thp

15:00 Uhr: Inzwi­schen bin ich ein Stück durch den „Hock­gra­ben”, den Park direkt unter­halb der Uni­ver­si­tät, Rich­tung See gelau­fen und am Orts­rand von Egg mit dem Bus der Linie 413 eine Sta­ti­on zur Insel Main­au gefah­ren. Dort ver­brin­ge ich mei­nen Nach­mit­tag und schaue mir die wun­der­schö­nen Blu­men, den Strei­chel­zoo, das Schmet­ter­lings­haus und das Schloss an. Zwi­schen­durch mache ich hier und da eine klei­ne Pau­se auf einer Bank und genie­ße die fri­sche Seeluft.

„Main­au island in Lake Con­stance , Ger­ma­ny” von Patrick Nou­hail­ler. Lizenz CC BY-SA 2.0 https://​bit​.ly/​2​u​M​x​yad

17:00 Uhr: Ich mache mich lang­sam wie­der auf den Weg in die Stadt. Der Bus 413 von der Main­au aus bringt mich zurück an die Markt­stät­te. Ich mache einen kur­zen Abste­cher in mein Zim­mer im Gästehaus Centro um mich frisch zu machen für den Abend.

Der Abend:
18:00 Uhr: Lang­sam habe ich auch wie­der Hun­ger und ich lau­fe 5 Minu­ten zu Tamara’s Wein­stu­be in der Zol­lern­stra­ße um rich­tig kon­stan­ze­risch zu Abend zu essen. Hier gibt es näm­lich regio­na­les Essen, unter ande­rem die bekann­ten „Dün­nele”, eine Art Flamm­ku­chen, die hier Tra­di­ti­on hat. Und natür­lich darf auch der lecke­re Wein aus der Gegend nicht fehlen.

20:00 Uhr: So, auf ins Nacht­le­ben! Ich will unbe­dingt noch die Kon­stan­zer Bar­sze­ne in der Alt­stadt erkun­den und mache mich als ers­tes auf in das nahe gele­ge­ne Irish Pub „Sham­rock”. Das Mobi­li­ar und die Deko hier drin sehen echt Irisch aus und oft gibt es Aktio­nen wie Karaō­ke oder Bingo.
Als nächs­tes ist der „Klim­per­kas­ten” dran – sehr gemüt­lich mit dem zusam­men­ge­wür­fel­ten Mobi­li­ar. Ich set­ze mich auf eines der Sofas auf dem Podest im hin­te­ren Teil und lau­sche bei einem Drink der klei­nen Band die hier heu­te spielt.

Von dort aus lau­fe ich durch das Schnetz­tor Rich­tung Nie­der­burg und errei­che nach ca. 15 Minu­ten die „Hei­mat” – eine klei­ne, uri­ge Knei­pe in einem Gewöl­be­kel­ler, die fest zur Stu­den­ten­sze­ne in Kon­stanz gehört.
Mein nächs­tes Ziel ist auch in einem Kel­ler – aller­dings sehr viel geräu­mi­ger. 5 Minu­ten zu Fuß brin­gen mich in die schi­cke Cock­tail­bar „Blau­er Engel”. Ich mache es mir auf einem tür­kis­far­be­nen Nickis­essel gemüt­lich und suche mir einen der vie­len Cock­tails aus der Kar­te aus – hier bekommt man vom her­ben Gin Tonic bis zum fruch­tig-süßen Loui­sia­na Jam so gut wie alles. Auch Pas­cal, der Besit­zer, ist immer selbst zwi­schen den Gäs­ten unter­wegs, unter­hält sich und macht Späße.

Cock­tails im „Blau­en Engel”

Die Zeit ver­geht wie im Flug – schon 0.00 Uhr. Auf einen Absa­cker gehe ich noch in die „See­kuh” und lau­fe dann gemüt­li­che 10 Minu­ten zurück zum Gästehaus Centro – denn um 1:00 Uhr ist hier Sperr­stun­de und die Bars schlie­ßen für die Nacht.

Somit las­se ich mich also etwas ange­schwipst und erschöpft und vol­ler schö­ner neu­er Ein­drü­cke ins gemüt­li­che Bett fal­len und träu­me von Stadt­bum­mel, See­spa­zier­gang, schö­nen Blu­men und lecke­ren Cock­tails bis ich mor­gen früh wie­der abreise.

Liebe Gäste,

ab 15.05.2021 sind wir wieder für alle Gäste geöffnet sind. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden steht bei uns an erster Stelle, daher haben wir einige Änderungen im täglichen Ablauf vorgenommen.

  1. Unsere Mitarbeiter desinfizieren mehrmals täglich die kritischen Stellen des Hauses.
  2. Die Bettwäsche und Handtücher werden nach einem speziellen Reinigungsverfahren in der Wäscherei gewaschen.
  3. Wir bieten zurzeit kein Buffett an, unser Frühstücksangebot wird Ihnen am Tisch serviert.
  4. Um den vorgeschriebenen ABSTAND zu wahren, werden wir die Essenszeiten zum Frühstück mit Ihnen abstimmen.
  5. Alternativ auf Ihren Wunsch können wir Ihnen ein Lunchpacket vorbereiten.
  6. Sollten Sie außerhalb der Rezeptionszeiten anreisen oder abreisen rufen Sie uns bitte an.
  7. Unsere Rezeptionszeiten sind von 08:00 bis 11:00 Uhr und 14:00 bis 19:00 Uhr und ab Montag den 17.05 von 07:00 bis 21:00 Uhr.

Bei Ihrer Anreise müssen Sie die folgenden Verhaltensmaßnahmen beachten:

  1. Bei dem Check-in/out bitte die Mundschutzmaske tragen.
  2. Möglichst bargeldlos bezahlen.
  3. Im Haus die AHA Regeln befolgen.
  4. Sie benötigen einen negativen Test, einen Impf- oder Genesenennachweis.
  5. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.
  6. Bitte beachten Sie auch weiterhin die Änderungen der Anordnungen der Bundes-/Landesregierung.

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen.

Jens Sauerstein
Direktor des Gästehaus Centro